Terrasse am Haus
Eine feste Hauswand oder Decke bietet stabile Befestigungspunkte. Gefragt ist meist flexibler Schatten über dem Sitzplatz.
Markisen, Sonnensegel und Balkon-Sichtschutz machen Terrasse, Garten und Balkon zu einem geschützten Wohnraum im Freien. Diese Seite erklärt die wichtigsten Arten von Outdoor-Sonnenschutz, ihre Befestigung und worauf es bei Stoffen und Gestaltung ankommt.

Ob Markise, Sonnensegel oder Sichtschutz sinnvoll ist, hängt vor allem vom Einsatzort ab: von den Befestigungsmöglichkeiten, der Windlage und davon, ob Schatten, Blickschutz oder beides gefragt ist.
Eine feste Hauswand oder Decke bietet stabile Befestigungspunkte. Gefragt ist meist flexibler Schatten über dem Sitzplatz.
Ohne Hauswand braucht der Sonnenschutz eigene Befestigungspunkte, etwa Masten, Bäume mit ausreichendem Stammumfang oder eine Pergola.
Lösungen ohne Bohren stehen im Vordergrund; Mietvertrag und Hausordnung bestimmen, was am Geländer erlaubt ist.
Höhere Windlasten erfordern stabile Konstruktionen, gut gespannte Stoffe und eine konsequente Bedienung bei aufkommendem Wind.

Die Markise ist der Klassiker unter den Lösungen für Sonnenschutz auf der Terrasse. Sie wird an Wand, Decke oder Dachsparren montiert und lässt sich je nach Sonnenstand aus- und einfahren. Unterschiede gibt es vor allem beim Schutz des eingefahrenen Tuchs, bei der Ausladung und bei der Bedienung.
Ein Sonnensegel spannt sich zwischen mehreren Befestigungspunkten und setzt im Garten einen grafischen Akzent. Es eignet sich für freistehende Sitzplätze, Spielbereiche oder Flächen, an denen keine Markise montiert werden kann.

Ein Sichtschutz für den Balkon schirmt Blicke von Nachbarn und Straße ab und macht selbst kleine Außenbereiche wohnlich. Textile Lösungen lassen sich farblich auf Kissen und Möbel abstimmen und meist ohne Bohren befestigen.
In Mietwohnungen regeln Mietvertrag und Hausordnung, welche Lösungen zulässig sind.

Vergleiche, Materialwissen, Befestigung und Pflege: Diese Ratgeber erscheinen in Kürze.

Wann sich welche Lösung für Terrasse und Garten eignet.

Gewebe, Farben und Herstellerangaben verständlich eingeordnet.

Lösungen für Mietwohnungen – mit Blick auf Hausordnung und Befestigung.

Damit Regen abläuft und das Segel auch bei Wind sicher hält.

Bürsten, spülen, trocknen – ohne die Beschichtung zu beschädigen.

Sonnenschutz, Sichtschutz und Outdoor-Textilien als stimmiges Ganzes.
Kurze Antworten zu Markise, Sonnensegel, Balkon-Sichtschutz und Pflege.
Eine Markise wird fest an Wand oder Decke montiert und lässt sich bei Bedarf ein- und ausfahren; sie eignet sich besonders für Terrassen direkt am Haus. Ein Sonnensegel wird zwischen mehreren Befestigungspunkten gespannt und bietet sich für freistehende Sitzplätze oder unregelmäßige Flächen an. Entscheidend sind vorhandene Befestigungsmöglichkeiten, die Windlage und wie oft der Schatten flexibel benötigt wird.
Für Markisen werden häufig spinndüsengefärbtes Acryl oder Polyester eingesetzt, für Sonnensegel beschichtetes oder offenporiges Polyester bzw. HDPE-Gewebe. Wasserabweisende, wasserdichte und luftdurchlässige Stoffe unterscheiden sich deutlich im Verhalten bei Regen und Hitze. Maßgeblich sind die Angaben des Herstellers, zum Beispiel zum UV-Schutz und zur Wassersäule.
Ein Sonnensegel wird mit Gefälle gespannt, damit Regenwasser ablaufen kann und sich keine Wassersäcke bilden. Die Befestigungspunkte müssen ausreichend tragfähig sein, etwa stabile Masten oder geeignete Wandanker. Bei starkem Wind und Sturm wird das Segel in der Regel abgenommen oder eingerollt.
Häufig genutzt werden Balkonbespannungen, die mit Kabelbindern oder Schnüren am Geländer befestigt werden, sowie freistehende Lösungen wie Pflanzkübel mit Sichtschutzelementen. Ob und in welcher Farbe ein Sichtschutz angebracht werden darf, regeln Mietvertrag und Hausordnung; im Zweifel empfiehlt sich eine Rücksprache mit der Vermietung.
Lockerer Schmutz lässt sich mit einer weichen Bürste entfernen, anschließend wird der Stoff mit klarem, lauwarmem Wasser abgespült. Vor dem Einfahren oder Einlagern sollte das Gewebe vollständig trocken sein, um Stockflecken vorzubeugen. Hochdruckreiniger und scharfe Reinigungsmittel können Beschichtungen beschädigen.